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Natürliche, recycelte und künstliche Zuschlagstoffe

Nachfolgend führen wir nach Zweckbestimmung für den Bereich der Produktion von Zuschlagstoffen die Bezugsnormen an, die am 1. Juni 2004 für natürliche, recycelte und künstliche Zuschlagstoffe in Kraft getreten sind.

Harmonisierter Standard

Referenzprodukt

DIN EN 12620

Gesteinskörnungen für Beton

DIN EN 13043

Gesteinskörnungen für Asphalt und Oberflächenbehandlungen für Straßen, Flugplätze und andere Verkehrsflächen

DIN EN 13055-1

Leichte Gesteinskörnungen für Beton, Mörtel und Einpressmörtel

DIN EN 13055-2

 Leichte Gesteinskörnungen für Asphalte und Oberflächenbehandlungen sowie für ungebundene und gebundene Verwendung

DIN EN 13139

Gesteinskörnungen für Mörtel

DIN EN 13242

Gesteinskörnungen für ungebundene und hydraulische gebundene Baustoffe für Ingenieur- und Straßenbau

DIN EN 13383-1

DIN EN 13383-2

Wasserbausteine – Prüfverfahren

DIN EN 13450

Gesteinskörnungen für Gleisschotter

Bestimmungen

Die Bestimmungen legen die Art und die Häufigkeit der Laborproben fest, die für die Charakterisierung der erzeugten Zuschlagstoffe erforderlich sind, und teilt sie dabei in geometrische, physikalische, chemische, zeitliche und umweltbezogene Untersuchungen ein.

Aufgrund der geltenden Vorschriften muss der Hersteller von Zuschlagstoffen:

  • ein dokumentiertes System zur Kontrolle des Produktionsverfahrens im Sinne der entsprechenden harmonisierten Normen erstellen. Die entsprechende Dokumentation ergibt die werkseigene Produktionskontrolle (FPC);
  • die Anfangsuntersuchungen durchführen und die periodischen Kontrollen einplanen;
  • aufgrund der Ergebnisse der Prüfungen die verschiedenen Merkmale der Produkte gemäß den in den Bestimmungen enthaltenen Angaben einordnen und erklären.

Mit Erlass des Ministerialdekrets vom 24. April 2007 und 16. November 2009 wurden die Anforderungen definiert, die für die in Italien vertriebenen Zuschlagstoffe erklärt werden müssen. Gleichzeitig ist die CE-Kennzeichnung mit Bescheinigungsstufe 2+ für die Zuschlagstoffe Pflicht geworden, die für Tragebauten verwendet werden; zudem wurde mit Inkrafttreten des Ministerialdekrets vom 14.01.2008 i.g.F. die Pflicht ab 1. Juli 2009 zur Bescheinigung mit Stufe 2+ für Zuschlagstoffe, die für Strukturbeton verwendet werden, festgelegt. Dies erfordert den Eingriff einer zertifizierten Einrichtung, welche die erste Prüfung und die Überwachung über die Produktionskontrolle übernimmt.

Was insbesondere die recycelten Zuschlagstoffe betrifft, verpflichtet das Ministerialdekret 203/2003 die öffentlichen Körperschaften dazu, für Straßen- und Umweltarbeiten sowie für Auffüllarbeiten im Allgemeinen zur Deckung von mindestens 30% des Gesamtbedarfs recyceltes Material zu verwenden.

Das Rundschreiben des Umweltministeriums Nr. 5205 vom 15.07.2005 nennt die Leistungsmerkmale der recycelten Zuschlagstoffe in Verbindung mit der möglichen Verwendung; diese Merkmale müssen mindestens alle 3.000 m3 getestet werden.

Laut Ministerialdekret Nr. 186 vom 05.04.2006, Punkt 7.1.4, müssen die Anforderungen der Sekundärrohstoffe für das (öffentliche und private) Bauwesen dem Anhang C des Rundschreibens des Ministeriums für Umwelt- und Bodenschutz Nr. 5205 vom 15. Juli 2005 entsprechen.

In der Provinz Trient wurde der Einsatz von Recyclingzuschlagstoffen zusätzlich mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1333 vom 24. Juni 2011 (Richtlinien und technische Normen für die Produktion von Recyclingzuschlagstoffen) geregelt.

Auch die Provinz Bozen hat mit den Beschlüssen der Landesregierung Nr. 1030 vom 27. September 2016 und Nr. 398 vom 11. April 2017 den Planern und Unternehmen klare Vorschriften für die Verwendung recycelter Zuschlagstoffe geliefert.

Bestimmungen

Die Bestimmungen legen die Art und die Häufigkeit der Laborproben fest, die für die Charakterisierung der erzeugten Zuschlagstoffe erforderlich sind, und teilt sie dabei in geometrische, physikalische, chemische, zeitliche und umweltbezogene Untersuchungen ein.

Aufgrund der geltenden Vorschriften muss der Hersteller von Zuschlagstoffen:

  • ein dokumentiertes System zur Kontrolle des Produktionsverfahrens im Sinne der entsprechenden harmonisierten Normen erstellen. Die entsprechende Dokumentation ergibt die werkseigene Produktionskontrolle (FPC);
  • die Anfangsuntersuchungen durchführen und die periodischen Kontrollen einplanen;
  • aufgrund der Ergebnisse der Prüfungen die verschiedenen Merkmale der Produkte gemäß den in den Bestimmungen enthaltenen Angaben einordnen und erklären.

Mit Erlass des Ministerialdekrets vom 24. April 2007 und 16. November 2009 wurden die Anforderungen definiert, die für die in Italien vertriebenen Zuschlagstoffe erklärt werden müssen. Gleichzeitig ist die CE-Kennzeichnung mit Bescheinigungsstufe 2+ für die Zuschlagstoffe Pflicht geworden, die für Tragebauten verwendet werden; zudem wurde mit Inkrafttreten des Ministerialdekrets vom 14.01.2008 i.g.F. die Pflicht ab 1. Juli 2009 zur Bescheinigung mit Stufe 2+ für Zuschlagstoffe, die für Strukturbeton verwendet werden, festgelegt. Dies erfordert den Eingriff einer zertifizierten Einrichtung, welche die erste Prüfung und die Überwachung über die Produktionskontrolle übernimmt.

Was insbesondere die recycelten Zuschlagstoffe betrifft, verpflichtet das Ministerialdekret 203/2003 die öffentlichen Körperschaften dazu, für Straßen- und Umweltarbeiten sowie für Auffüllarbeiten im Allgemeinen zur Deckung von mindestens 30% des Gesamtbedarfs recyceltes Material zu verwenden.

Das Rundschreiben des Umweltministeriums Nr. 5205 vom 15.07.2005 nennt die Leistungsmerkmale der recycelten Zuschlagstoffe in Verbindung mit der möglichen Verwendung; diese Merkmale müssen mindestens alle 3.000 m3 getestet werden.

Laut Ministerialdekret Nr. 186 vom 05.04.2006, Punkt 7.1.4, müssen die Anforderungen der Sekundärrohstoffe für das (öffentliche und private) Bauwesen dem Anhang C des Rundschreibens des Ministeriums für Umwelt- und Bodenschutz Nr. 5205 vom 15. Juli 2005 entsprechen.

In der Provinz Trient wurde der Einsatz von Recyclingzuschlagstoffen zusätzlich mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1333 vom 24. Juni 2011 (Richtlinien und technische Normen für die Produktion von Recyclingzuschlagstoffen) geregelt.

Auch die Provinz Bozen hat mit den Beschlüssen der Landesregierung Nr. 1030 vom 27. September 2016 und Nr. 398 vom 11. April 2017 den Planern und Unternehmen klare Vorschriften für die Verwendung recycelter Zuschlagstoffe geliefert.

Unser Angebot

Wir verfügen über ein Labor mit Zertifizierung UNI EN ISO 9001, das die Untersuchungen laut den harmonisierten Vorschriften für Zuschlagstoffe und den wichtigsten Vergabebedingungen durchführen kann.

Das Labor besorgt direkt die Probenahme gemäß UNI EN 932-1. Der Versand der Prüfberichte erfolgt innerhalb von 30 Tagen ab Entnahme, unbeschadet längerer Bearbeitungszeiten bei spezifischen Untersuchungen.

Eine eigens erstellte Software führt die Kontrolle über den gesamten Zyklus und die Prüfergebnisse aufgrund einer Datenbank aus, die statistische Kontrollen und die Erstellung und Aktualisierung der vorgesehenen CE-Unterlagen ermöglicht. Bei Bestellung von mindestens einem kompletten Prüfzyklus werden die Unterlagen kostenlos im PDF-Format zugeschickt und können somit direkt auf die Transportunterlagen des Betriebes übertragen werden.

Nachfolgend die Liste der Prüfungen, die an Zuschlagstoffen durchgeführt werden.

Prüfungen an Zuschlagstoffen

Art des Tests

Testmethode

Geometrische Anforderungen

Bestimmung der Korngrößenverteilung – Siebverfahren

DIN EN 933-1

Contenuto di fini a umido

DIN EN 933-1

 Bestimmung der Kornform – Plattigkeitskennzahl

DIN EN 933-3

Bestimmung der Kornform – Kornformkennzahl

DIN EN 933-4

Bestimmung des Anteils an gebrochenen Körnern
in groben Gesteinskörnungen

DIN EN 933-5

Bestimmung des Muschelschalengehaltes

DIN EN 933-7

Sandäquivalent-Verfahren

DIN EN 933-8

Methylenblau-Verfahren

DIN EN 933-9

Methylenblau-Verfahren

DIN EN 933-9 app. A

Einteilung der Bestandteile in grober recyclierter Gesteinskörnung

DIN EN 933-11

Lunghezza particelle

DIN EN 13450/6.7

Contenuto di argilla e particelle friabili

DIN 8520/8

Separazione visiva su setaccio 8 mm.

DIN EN 13285/04

Art des Tests

Testmethode

Prüfverfahren für chemische
Eigenschaften von Gesteinskörnungen

Bestimmung der wasserlöslichen Chloride

DIN EN 1744-1/7

Bestimmung der wasserlöslichen Sulfate

DIN EN 1744-1/10

Bestimmung des Gesamtschwefelgehalts

DIN EN 1744-1/11

Bestimmung der säurelöslichen Sulfate

DIN EN 1744-1/12

Untersuchung auf leichtgewichtige Verunreinigungen

DIN EN 1744-1/14.2

Bestimmung des möglichen Vorhandenseins von Humus

DIN EN 1744-1/15.1

Bestimmung des Fulvosäuregehalts

DIN EN 1744-1/15.2

Bestimmung der organischen Verunreinigungen
mit dem Mörtelverfahren

DIN EN 1744-1/15.3

Bestimmung der Wasserlöslichkeit

DIN EN 1744-1/16

Bestimmung der Wasserlöslichkeit der Füller

DIN EN 1744-1/16.2

Bestimmung des Glühverlustes

DIN EN 1744-1/17

Bestimmung des Dicalciumsilicatzerfalls in Hochofenschlacke

DIN EN 1744-1/19.1

Bestimmung des Eisenzerfalls in Hochofenschlacke

DIN EN 1744-1/19.2

Bestimmung der Volumenzunahme von Stahlwerksschlacke

DIN EN 1744-1/19.3

 Bestimmung der Wasserempfindlichkeit
von Füllern in bitumenhaltigen Mischungen

DIN EN 1744-4

Contenuto di anidride carbonica

DIN 11140

Bestimmung der Affinität von Gesteinskörnungen und Bitumen

DIN EN 12697-11

Delta-Ring- und Kugel-Verfahren für mineralische Füller

DIN EN 13179-1

Bitumenzahl  für mineralische Füller

DIN EN 13179-2

Art des Tests

Testmethode

Mechanische und physikalische Eigenschaften

 

Bestimmung des Widerstandes gegen Verschleiß (Micro-Deval)

DIN EN 1097-1

Resistenza all’usura ballast (Micro Deval)

DIN EN 1097-1 + DIN EN 13450 app. E

Verfahren zur Bestimmung des Widerstandes
gegen Zertrümmerung (Los Angeles)

DIN EN 1097-2/5

Resistenza alla frammentazione stabilizzati (Los Angeles)

DIN EN 1097-2/5

Resistenza alla frammentazione ballast (Los Angeles)

DIN EN 1097-2/5 + DIN EN 13450 app. C

Bestimmung von Schüttdichte und Hohlraumgehalt

DIN EN 1097-3

Bestimmung des Hohlraumgehaltes an trocken verdichtetem Füller

DIN EN 1097-4

Bestimmung des Wassergehaltes durch Ofentrocknung

DIN EN 1097-5

Bestimmung der Rohdichte und der Wasseraufnahme

DIN EN 1097-6

Bestimmung des Polierwertes

DIN EN 1097-8

Resistenza all’abrasione superficiale

DIN EN 1097-8 app. A

Bestimmung des Widerstandes gegen Frost-Tau-Wechsel

DIN EN 1367-1

Perdita di resistenza dopo gelo/disgelo

DIN EN 1367-1 + DIN EN 1097-2

Bestimmung des Widerstandes gegen Frost-Tau-Wechsel (BALLAST)

DIN EN 1367-1 + DIN EN 13450 app. E

Perdita di resistenza dopo gelo/disgelo ballast

1367-1 + 13450 app. F + 1097-2

Bestimmung der Trockenschwindung

DIN EN 1367-4

Bestimmung des Widerstandes gegen Hitzebeanspruchung

DIN EN 1367-5

Beständigkeit gegen Frost-Tau-Wechsel in der Gegenwart von Salz (NaCl)

DIN EN 1367-6

Durchführung und Terminologie
einer vereinfachten petrographischen Beschreibung

DIN EN 932-3

Reattività alcali-aggregati

DIN 8520/22

Nachfolgend die Liste der Prüfungen, die an Zuschlagstoffen für Wasserbausteine (armourstone) durchgeführt werden. Die geometrischen Anforderungen müssen direkt im Steinbruch oder auf der Baustelle geprüft werden; das Labor ist zu diesem Zweck mit Ankervorrichtungen für die Felsen und einem Dynamometer zur Gewichtsmessung ausgestattet.

Art des Tests

Testmethode

Prüfverfahren für geometrische
Eigenschaften von Gesteinskörnungen

Bestimmung der Massenverteilung
in den leichten und schweren Gewichtsklassen

DIN EN 13383-2/6

Bestimmung der Kornform

DIN EN 13383-2/7

Mechanische und physikalische Eigenschaften

Bestimmung des Widerstandes gegen Verschleiß (Micro-Deval)

DIN EN 13383-2/5.4

Bestimmung der Rohdichte und der Wasseraufnahme

DIN EN 13383-2/8

Vorbereitung der Messproben

DIN EN 13383-2/5.3

Bestimmung des Fulvosäuregehalts

DIN EN 1744-1/15.2

Bestimmung des Widerstandes gegen Frost-Tau-Wechsel

DIN EN 13383-2/6

Durchführung und Terminologie einer vereinfachten petrographischen Beschreibung

DIN EN 932-3

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